Respektvoll miteinander sprechen
Beleidigungen, Drohungen, diskriminierende Aussagen, sexuelle Belästigung oder absichtliche Grenzüberschreitungen haben beim Begleittelefon keinen Platz. Das gilt für Anrufende genauso wie für mitwirkende Personen.
Beim Begleittelefon sollen sich sowohl anrufende als auch begleitende Personen sicher und respektiert fühlen. Dafür braucht es klare Grenzen, Ehrlichkeit und einen fairen Umgang miteinander. Diese Regeln gelten deshalb für alle Beteiligten.
Unsere Begleitpersonen begegnen dir ruhig, respektvoll und ohne dich für deinen Anruf zu verurteilen. Du musst deinen Weg oder dein Sicherheitsgefühl nicht rechtfertigen. Persönliche Angaben, eine Standortfreigabe und das Übermitteln von Fotos bleiben freiwillig. Wir behandeln die Informationen aus deiner Begleitung vertraulich und verwenden sie nur im vorgesehenen Rahmen.
Beleidigungen, Drohungen, diskriminierende Aussagen, sexuelle Belästigung oder absichtliche Grenzüberschreitungen haben beim Begleittelefon keinen Platz. Das gilt für Anrufende genauso wie für mitwirkende Personen.
Teile uns die Informationen mit, die für deine Begleitung wichtig sind, so ehrlich wie möglich. Scherzanrufe, bewusst erfundene Gefahrensituationen oder absichtliche Falschangaben binden Kapazitäten, die gerade eine andere Person benötigen könnte.
Du entscheidest selbst, ob du deinen Standort freigibst, Fotos übermittelst oder weitere Angaben machst. Eine Ablehnung beendet deine telefonische Begleitung nicht. Gleichzeitig respektierst du bitte auch, wenn eine Begleitperson persönliche Fragen nicht beantworten möchte.
Zum Schutz deiner Daten und der mitwirkenden Personen werden während einer Begleitung keine privaten Kontaktdaten ausgetauscht. Der Kontakt findet grundsätzlich über das Begleittelefon statt.
Möchtest du darüber hinaus Kontakt zu einer mitwirkenden Person aufnehmen, kannst du dich an uns wenden. Wir prüfen dann, ob beide Seiten ausdrücklich damit einverstanden sind, und stellen den Kontakt gegebenenfalls her.
Treffen außerhalb des Begleittelefons werden nicht während einer Begleitung vereinbart. So schützen wir Anrufende und unsere Mitwirkenden gleichermaßen. Ein möglicher Kontakt außerhalb des Angebots darf nur über den eben beschriebenen, beidseitig abgestimmten Weg entstehen.
Eine Begleitperson darf ein Gespräch übergeben, Unterstützung durch die Schichtleitung hinzuziehen oder es bei schweren beziehungsweise wiederholten Regelverstößen beenden. Nach Möglichkeit wird vorher klar erklärt, welche Grenze überschritten wurde.
Das Begleittelefon ist keine behördliche Notrufleitstelle. Besteht bereits eine akute Gefahr oder ein medizinischer Notfall, wähle bitte sofort 110 oder 112. Entsteht eine solche Situation erst während der Begleitung, handeln wir nach unserem festgelegten Notfallablauf.
Übermittle nur Inhalte, die zur laufenden Begleitung gehören. Fotos dürfen zum Beispiel ein auffälliges Fahrzeug oder Kennzeichen zeigen, sollen aber niemals unter zusätzlichem Risiko aufgenommen werden. Missbräuchliche, strafbare oder unaufgefordert intime Inhalte sind nicht erlaubt.
Manchmal geht es nicht nur darum, sicher von A nach B zu kommen. Wenn du in einer Krise steckst, Gewalt erlebt hast, Opfer einer Straftat geworden bist oder professionelle Beratung brauchst, gibt es spezialisierte Stellen, die dafür da sind. Die folgenden Angebote sind unabhängig vom Begleittelefon.
Wenn du unmittelbar bedroht bist, eine Straftat gerade passiert oder schnelle medizinische Hilfe nötig ist, wende dich direkt an Polizei beziehungsweise Rettungsdienst.
Wenn dir Sorgen über den Kopf wachsen, du dich allein fühlst, in einer Krise steckst oder einfach jemanden zum Reden brauchst.
0800 111 0 111Beratung für Kinder und Jugendliche bei Sorgen, Konflikten, Mobbing, Problemen zu Hause, in der Schule oder bei anderen Belastungen.
116 111Für Frauen, die Gewalt erlebt haben oder noch erleben – auch für Menschen aus dem sozialen Umfeld und Fachkräfte.
116 016Für Männer, die Gewalt erfahren – zum Beispiel in Partnerschaften, Familie, Öffentlichkeit, am Arbeitsplatz oder durch Stalking und Mobbing.
0800 123 99 00Unterstützung für Menschen, die Opfer einer Straftat oder von Gewalt geworden sind, sowie für Angehörige und Menschen, die für Betroffene anrufen.
116 006Fachliche, vertrauliche Beratung bei sexuellem Missbrauch – für Betroffene, Angehörige, Fachkräfte und Menschen, die sich Sorgen machen.
0800 22 55 530Auf unserer FAQ-Seite erklären wir unter anderem den Begleitcode, die freiwillige Standortfreigabe, Wartezeiten und den Umgang mit technischen Unterbrechungen.
Alle häufigen Fragen findest du gesammelt und verständlich beantwortet.
Zu den FAQs